Logikfunktionen
Der Binary4 hat acht Logikkanäle und acht Ereignisgruppen. Sie laufen im Gerät und arbeiten auf jeder Gruppenadresse deiner Installation, sind also nicht auf die vier Eingänge beschränkt.
Logikkanäle
Jeder der acht Kanäle wird auf einen von vier Typen eingestellt.
AND, OR, XOR
Bis zu acht Eingänge pro Kanal. Jeder Eingang wird normal verknüpft, invertiert verknüpft oder aus der Verknüpfung herausgenommen. Jeder hat ausserdem einen Vorgabewert, der gilt, bevor sein erstes Telegramm eintrifft. Auch das Ergebnis lässt sich invertieren.
Gate forwarding
Leitet einen von vier Eingängen auf einen oder mehrere von vier Ausgängen weiter, als 1 Bit, 4 Bit oder 1 Byte. Eine Szenennummer wählt den aktiven Weg, bis zu acht Szenen pro Kanal, dazu eine Vorgabeszene, die beim Start des Geräts gilt. Wähle die Szene, bevor du etwas durch das Gate sendest, sonst gilt die Vorgabeszene.
Schwellwertvergleicher
Vergleicht einen eingehenden 4-Bit-, 1-Byte-, 2-Byte- oder 4-Byte-Wert mit einem Schwellwert. Für jeden der sechs Vergleiche (kleiner als, gleich, ungleich, grösser als, kleiner oder gleich, grösser oder gleich) entscheidest du, ob 0 gesendet wird, 1 gesendet wird oder nichts gesendet wird. Überschneiden sich zwei Vergleiche, gilt der letzte zutreffende.
Formatumwandlung
Wandelt zwischen Datentypen um, zum Beispiel acht 1-Bit-Objekte in ein Byte, ein Byte in zwei Byte oder ein 3-Byte-Objekt in drei einzelne Byte. Zehn Umwandlungen stehen zur Verfügung, die meisten davon in beide Richtungen.
Ergebnis senden
Jeder Kanal sendet sein Ergebnis entweder bei jedem eingehenden Telegramm oder nur bei einer Änderung des Ergebnisses, wahlweise mit einer Sendeverzögerung. Das erste Ergebnis nach dem Start wird immer gesendet, auch wenn es sich nicht geändert hat. Ein Logikeingang lässt sich nach Spannungswiederkehr auch vom Bus lesen, damit der Kanal mit echten Werten statt mit Vorgabewerten startet.
Ereignisgruppen
Jede der acht Gruppen hat acht Ausgänge. Ein Ausgang hat einen Datentyp von 1 Bit, 1 Byte oder 2 Byte, einen festen Wert und eine Sendeverzögerung von bis zu 6,3 Sekunden. Bis zu sechs Szenennummern lösen ihn aus. Ein einziges Szenentelegramm kann so bis zu acht Objekte gleichzeitig setzen, gestaffelt über ihre Verzögerungen.